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Die Kolpingfamilie St. Rupert wurde 1906 durch zwei Patres und sieben Gesellen gegründet. Zwei Kriege, Versammlungsverbot und Nationalsozialismus und viele andere Faktoren prägen ihre 100 jährige Geschichte.
Auskunft über die Gegenwart und die aktuellen Treffen erteilt gerne Herr Georg Nieroda:
georg.nieroda@stk.bayern.de
Chronik der Kolpingfamilie St. Rupert
1906 Die Kolpingfamilie St. Rupert wird gegründet. Gründungsmitglieder waren 2 Patres und 7 Gesellen. Danach kam es zu den 2 Weltkriegskatastrofen, die auch in der KF St. Rupert zu Opfern führten:
Gefallene 1. Weltkrieg: 12 Mitglieder Gefallene 2. Weltkrieg: 7 Mitglieder
Nach einer 10-jährigen Pause im Vereinsleben wegen des nationalsozialistischen Versammlungsverbot kam es am
21.11.1945 zu einem Neuanfang. Diese 1. Zusammenkunft fand im Rupertusheim in der Tulbeckstraße 27 statt.
24.11.1946 Die KF feiert ihr 40.jähriges Bestehen im Rupertusheim
23.03.1950 Einweihung des neuen Kolpingheims in der Rupertusanstalt in der Kazmairstraße 66. Mit viel Fleiß und unter Anleitung von Präses Adelbert Meier errichten die Kolpingsbrüder aus einer Ruine ein Kolpingsversammlungsort.
1956 Beim 50.jährigen Gründungsfest wird wegen des ausgebrochenen Ungarnaufstandsdas Festprogramm gekürzt und mit einer Andacht in der Rupertuskapelle abgeschlossen.
27.09.1959 Einweihung des Kolpinghauses in der Kazmairstraße
1960 Zum erstenmal wird eine Frau in die Kolpingfamilie aufgenommen.
1976 Anläßlich des 70.jährigen Gründungsfests wird ein Theaterstück aufgeführt. Schon in den Jahren 1950 bis 1960 bestand eine Theatergruppe in der KF.
1990 Wegen Abbruch des alten Kolpingheims („Baracke”) in der Kazmairstraße findet die KF verübergehen Aufnahme in der Pfarrei Maria Heimsuchung.
10.11.1996 Weihbischof E. Siebler zelebriert zusammen mit Pfarrer Hiedl und Pastoralreferenten Wimmer einen Festgottesdienst anlässlich des 90.jährigen Bestehens in St. Rupert.
2006 Die KF St. Rupert begeht ihr 100.jähriges Bestehen.
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